• Hypnosepraxis Gosert

    Hypnose; Regression; Yager-Therapie; systemische,lösungsorientierte Gesprächstherapie

     

  • Tel: +41 76 705 17 30
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  • Was Hypnose wirklich ist!!!


    Ängste, Fettsucht und Migräne.....

    Immer mehr Mediziner, Psychologen und weitere Experten gehen mit Hypnose gegen solche Leiden vor.

    Bekannt ist der Einsatz der Hypnose gegen Schmerzen beim Zahnarzt und bei der Raucherentwöhnung.

    Aber auch bei Verhaltensstörungen ( Ängste;Stottern;Nägel kauen; Migräne; Schlafstörungen ; u.v.m.)


    Ist Show-Hypnose das gleiche wie therapeutische Hypnose?


    NEIN!!!
    Ein Autofahrer ist ja auch kein Formel 1 Pilot.
    Das einzige was sie gemeinsam Haben:
    Sie bewegen sich in einem Gefährt mit 4 Reifen fort.

    So ähnlich ist das mit Hypnose zur Therapie und Showhypnose zur Unterhaltung!



    "Hypnose ist nicht das, was sich die meisten Menschen darunter vorstellen", sagt Hypnosetherapeutin Birka Gosert.

    Es kommt keine Schlange Kaa mit drehenden Augen, die die Menschen verzaubert Auch Pendel werden selten verwendet - nicht weil es damit nicht funktioniert, sondern weil die Menschen es mit Esoterik verbinden.

    Um jemanden in die Hypnose zu versetzen, benötigt es :a)das Einverständnis des zu Hypnotisierenden Klienten;

    b) eine gut sitzende Hypnosetechnik -

    c) sowie eine perfekte Hypnosekommunikation.

     

    "Es passiert nichts -was sie nicht selber wollen"


    Die Macht derWorte....


    Wie viele Berufsgruppen bieten Hypnose an?
    Tausende Hypnotherapeuten sind in Deutschland und der Schweiz organisiert. Dazu gehören auch viele Zahnärzte und Psychotherapeuten, aber auch Chirurgen und Unfallmediziner sowie Rettungssanitäter. Hinzu kommen Logopäden, Heilpraktiker und Hebammen.

    Hypnose ist eine mindestens 100 Stunden dauernde Ausbildung mit Prüfung zum Zertifikat. Dazu kommen ständige Weiterbildungen und der Austausch in Fachkreisen.
    "Es hypnotisieren mehr, als die meisten Menschen wissen.


    Ist Hypnotherapie anerkannt?

    Seit 2006 ist sie vom wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie in einigen Feldern anerkannt, etwa bei der Raucherentwöhnung. Mittlerweile umfasst die Liste der Krankheiten und Leiden, die empirisch belegt so wirksam behandelt werden können, unter anderem Operationsschmerzen, Geburtsschmerzen, Migräne, Phobien, Übergewicht sowie Schlaf- und Sexualstörungen. Nicht empfohlen wird Hypnotherapie bei akuten Psychosen und schweren Persönlichkeitsstörungen.
    Ist Hypnose wie Meditation?
    Beides sind bewusstseinsverändernde Zustände.

    Bei der Meditation aber wird der Einfluss der Umwelt auf das Ich möglichst ausgeschaltet; eine Leere erzeugt.                                    Bei einer Hypnose fühlt sich der Mensch in sein Inneres vor und spaltet dort den Schmerz oder die Angst ab. Weil der Fokus ganz auf einem inneren Bild liegt - zum Beispiel auf einem Segelboot in der Sonne schaukeln oder entspannt im Tiefschnee den Hang hinabfahren, können störende Reize ausgeblendet werden.


    Können Patienten gegen ihren Willen hypnotisiert werden?

    Nein. Der Patient muss mitarbeiten. "Er muss sein Einverständnis zur Hypnose geben und auch die Veränderung selbst wollen.
    Ich schliesse mich der Meinung von bekannten Hypnosetherapeuten (z.B. Prof. Bongartz; Dr. Norbert Preetz; H-R. Wipf u.v.m) an, dass Klienten viele körperliche und seelische Probleme aus sich heraus behandeln können, mit ihren Selbstheilungskräften.
    Etwa 2 % der Bevölkerung gelten allerdings wissenschaftlich als nicht hypnotisierbar - bei diesen Menschen klappt es einfach nicht.

    ( Exklusiv derer, die durch geistige oder körperliche Einschränkungen nicht hypnotisierbar sind)Aber dort kann dann eine weitere Therapiemethode (die Yagertherapie nach Dr. Edwin Yager (San Diego California)) zum Zuge kommen.
    Die Hypnosetherapie (nach Elman)die ich anwende, ist ursachenorientiert.
    Ängste z.B ( Zahnarzt) können gut im Vorfeld behandelt werden, indem man (in Hypnose) den ursächlichen Grund findet weshalb diese Angst entstanden ist und diesen Grund (und somit die Angst)dann auflöst .


    Wo setze ich in meinem Beruf die Hypnotherapie ein?

    Ich arbeite ja auch noch als Anästhesiefachfrau in einem Spital.

    Natürlich weiss ich die moderne Medizin-speziell die Anästhesie mit Ihren optimalen Narkosemedikamenten -zu schätzen und möchte diese auch nicht missen.(Hypnose unter Operationsbedingungen bedeutet mehrere Stunden Vorbereitungszeit und wird unter anderem deshalb nicht von mir angeboten)

    Doch in meinem Beruf wende ich die Hypnosekommunikation sowie positive Suggestionen gegen die Operationsangst an.
    Zum Beispiel im OP.- im Gespräch mit den Patienten.
    "Die hypnotische Kommunikation kommt in jede Behandlung mit rein, ohne dass es der Kunde direkt erkennt. Schon beim ersten Kennenlernen wird den Patienten vermittelt, dass er sich sicher und wohl fühlen kann,gut betreut wird, er sich in einer sicheren Umgebung befindet und keine Angst zu haben braucht.
    Nimmt der Patient diese Aussagen für wahr und akzeptiert diese- wird er sich auch so fühlen können.


    Wie findet man einen guten Hypnosetherapeuten?
    "Wichtig finde ich, ist eine fundierte medizinische oder psychologische Grundausbildung.
    Dazu kommt ein Hypnosetherapeut der sich Zeit für den Klienten nimmt und Ursachenorientiert arbeitet um eine gute Lösung für den Klienten zu erarbeiten.
    Dazu gehört für mich immer die "Regress to cause"- Technik.
    Jedoch:
    "Wenn jemand zum Beispiel hochschwanger ist, ist eine Hebamme ohne hypnotherapeutische Ausbildung sicher besser als ein Hypnotherapeut, der keine Ahnung von Entbindungen hat".
    Aber eine ganz normale Hypnosetherapie mit EntspannungsHypnose und erlernen der Selbsthypnosetechniken ist für eine Schwangere die optimale Ergänzung zur normalen Geburtsvorbereitung.

    Die gilt natürlich nicht nur für Schwangere:!!!
    Hilfe zur Selbsthilfe.!!!

  • Eine Geschichte

    Die Geschichte von der traurigen Traurigkeit.

     

    Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.

    Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: "Wer bist du?" Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war. "Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen. "Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch. "Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet." "Ja aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?" "Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?" "Ich..., ich bin traurig", sagte die graue Gestalt. Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt." Die Traurigkeit seufzte tief. "Ach, weißt du", begann sie zögernd und auch verwundert darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest." Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen:

    'Papperlapapp, das Leben ist heiter.' und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: 'Gelobt sei, was hart macht.' und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: 'Man muss sich nur zusammenreißen.' und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: 'Nur Schwächlinge weinen.' und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen." "Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir auch schon oft begegnet..." Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen.
    Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben.
    Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu." Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. "Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt." Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber..., aber – wer bist eigentlich du?" "Ich" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd. "Ich bin die Hoffnung."